Anfang und Ende | wicket praxis
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Anfang und Ende

Ich wünsche allen ein gesundes neues Jahr. 2009 hat sich verabschiedet und 2010 zeigt sich bereits jetzt von seiner besten Seite (wenn man Schnee mag). Ich freue mich auf die vielen spannenden Themen, die das neue Jahr bereithält.

Auch wenn es anders kommt, als man sich denkt, wage ich hier doch mal ein paar Vorhersagen. Manches davon ist offensichtlich und wird vermutlich schon deshalb nicht eintreten, Anderes ist frei erfunden und hat damit die besten Chancen, zum Volltreffer zu werden.

Nachdem 2009 eigentlich ein Scala-Jahr war, wird es auch 2010 in diesem Bereich interessant bleiben. Zu meiner Überraschung konnte allerdings auch Java durch den Scala-Hype profitieren. Einige fühlten sich wohl durch die Möglichkeiten von Scala entsprechend angestachelt, dass selbst für Dinge wie Scala Traits Implementierungen (z.B. java-mixins) für Java geschrieben wurden. Java ist zwar etwas angestaubt aber eben noch nicht tot. Und was Google mit GWT und Android alles auf Basis von Java anstellt, zeigt deutlich, dass da noch Platz für Innovationen ist. Das bedeutet, dass es auch 2010 nicht verkehrt ist, auf Java zu setzen.

Nachdem JSF 2.0 wie zu erwarten war, nicht alle Probleme, die JSF bis jetzt angesammelt hat, lösen wird, gehe ich davon aus, dass wie schon 2009 immer mehr Projekte auch mit Wicket realisiert werden. Da Wicket als Basis schon sehr ausgereift ist, wird sich der Zustrom an Entwicklern vermutlich eher auf Integrationsthemen auswirken: Web-Worker, Javascript-Frameworks und andere noch unbekannte Entwicklungen. Ich erwarte außerdem (unabhängig von meinem eigenen Teilprojekt auf wicketstuff.org) ein paar Standardvorlagen für Wicket-Projekte.

Nachdem Groovy in der neuesten Version alle Sprachfeatures hat, die für eine saubere Wicket-Integration notwendig sind, wird es auch in diesem Bereich interessant. Die Bedenken, die ich trage, richten sich vielmehr an die Plattform Groovy/Grails an sich. Es gibt Entwicklungen, die bei mir Bauchschmerzen hervorrufen (Grape – Dependency Management als Annotation auf einem Import – WTF)), die merkwürdig sind und auf die Frage „Warum?“ vermutlich nur mit einem „Weil es geht.“ beantwortet werden.

Alles in Allem, es bleibt und wird spannend. Ich wünsche allen (unabhängig von der technologischen Präferenz) ein gutes und erfolgreiches Jahr.

Posted in Allgemein, JSF, Wicket.

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